gasQS™ flonic

Montieren, konfigurieren, vergessen – Der gasQS flonic kann flexibel auf Ihre Anwendung eingestellt werden und kommt ganz ohne Kalibrier- und Trägergase aus.

gasQS flonic

Basierend auf einem mikrothermischen CMOS-Sensor in Kombination mit einer kritischen Düse und zwei Ventilen, können Wärmeleitfähigkeit, Wärmekapazität und die relative Dichte von Erdgas gemessen werden. Aus diesen Größen korreliert das Gerät verschiedene Ausgabewerte.

Das System ist eine komplette Eigenentwicklung der Mems AG. Durch das komplexe Wissen über die Physik, die einzelnen Komponenten und deren Zusammenspiel können kundenspezifische Anwendungen flexibel umgesetzt werden.

  • eigenständiges Gerät, welches keine Trägergase benötigt
  • Einrichtung einer zusätzlichen automatischen Kontrollmessung durch integriertem Steuerausgang möglich
  • Zusätzliche Ausgabewerte können in der laufenden Anwendung jederzeit ergänzt werden
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Geeignet für hohe Wasserstoffanteile
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Schnelle Messung
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Einfach zu integrieren
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Zuverlässig
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Individuell anpassbar

EINSATZGEBIETE

Erdgasnetze

Einsatz in Ergasnetzen

Gaskennzahlen wie Brennwert, Dichte, Realgasfaktoren und Wasserstoffgehalt können mit unseren Messgeräten ermittelt werden. Ausserdem unterstützen sie bei der Prozessüberwachung.

Prozessindustrie

Einsatz in Prozessindustrie

Die gasQS Technologie kommt auch in Gasmischprozessen zum Einsatz. Produktionsprozesse lassen sich so steuern und gleichzeitig werden die Anteile von binären und ternären Gasen bestimmt.

Gasmotoren

Einsatz in Gasmotoren

Unsere Messgeräte erhöhen die Effizienz von Gasmotoren: Optimierung des Wirkungsgrades, Brennwert und Methananzahl-überwachung und Senkung der Emissionswerte.

LNG

Einsatz in LNG

Ob zur Bestimmung der Gaseigenschaften von Boil-off, Optimierung des Wirkungsgrades oder Reduzierung von Emissionen bei Schiffen - unsere Messgeräte sind vielfältig einsetzbar.

SPEZIFIKATIONEN

Für die Spezifikationen wählen Sie untenstehend die entsprechende Standardausführung. Falls die Kenndaten nicht für Ihre Anwendung passen nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Messbereich

Mit den untenstehenden Spezifikationen werden Erdgase (DVGW G 260 2te Gasfamilie) abgedeckt. Die Messgenauigkeit kann durch die Einschränkung auf H-Gase, L-Gase oder Biogase zusätzlich erhöht werden.

Dichte (dn)

0.711 … 0.970 kg/m3

Heizwert (Hi)

27.0 … 43.0 MJ/m3

Brennwert (Hs)

30.2 … 47.2 MJ/m3

Wobbe Index (Ws)

39.6 … 56.5 MJ/m3

Methananzahl AVL

60 … 100

Genauigkeit

Dichte (dn)

± 0.007 kg/m3

Heizwert (Hi)

± 1.0 MJ/m3

Brennwert (Hs)

± 1.0 MJ/m3

Wobbe Index (Ws)

± 1.0 MJ/m3

Methananzahl AVL

± 3

Repetierbarkeit

Dichte (dn)

± 0.003 kg/m3

Heizwert (Hi)

± 0.5 MJ/m3

Brennwert (Hs)

± 0.5 MJ/m3

Wobbe Index (Ws)

± 0.5 MJ/m3

Methananzahl AVL

± 2

Statistischer Streuwert mit 2 Sigma von 48 Messpunkten

Messzeit, Messintervall, Reaktionszeit

Messzeit≤ 30 Sekunden
Messintervalldurchgehend, programmierbar
ReaktionszeitT90 innerhalb von 3 Messintervallen

Betriebs- / Lagertemperatur

- 10 … + 55 °C

Explosionsschutz

Darf für Zone 1 – und damit auch für die Zone 2 – eingesetzt werden.

Wie oft sollte man eine Kalibrierungsüberprüfung am gasQS™ flonic durchführen?

Der gasQS flonic als Prozessinstrument erfährt Verschleiß durch die Bedingungen des Prozesses, in dem er installiert ist. Temperaturzyklen, Toleranzverschiebungen elektronischer Komponenten, einschließlich des Sensorchips, und Verschmutzungen, die sich im Laufe der Zeit auf dem Sensorchip bilden, tragen alle dazu bei, die Genauigkeit des Instruments zu beeinflussen. Das Gerät sollte daher regelmäßig, zumindest einer Kalibrierungsüberprüfung, wenn nicht sogar einer Rekalibrierung unterzogen werden. Aber wie oft?

Mems gibt beim gasQS flonic keine Fälligkeitsdaten für die Kalibrierungsüberprüfung an. Mems hat das Gerät von Anfang an so konzipiert, dass sich die oben genannten Einflüsse möglichst wenig auf das Langzeitverhalten des Sensors auswirken.

Das Eingangsventil wird durch einen doppelmaschigen Filter vor dem Eintreten von Schmutzpartikeln geschützt. Ein weiterer Filter schirmt die kritische Düse von Partikeln ab, die größer sind als ihr Halsdurchmesser. Der Chip-Sensor hat seine langjährige Bewährungsprobe in mehreren Millionen Pkws als Massenflussmesser der Ansaugluft bestanden, aber auch in Haushaltsgaszählern konnte über mehr als 6 Jahre keine Verminderung der Leistungsfähigkeit des Sensors festgestellt werden. Aufgrund des ähnlichen Aufbaus und Bedingungen wie beim Gaszähler, ist auch in langjährigem Betrieb mit nichtkondensierenden Gasen keine Verschmutzung des Chips zu erwarten, die seine Funktion beeinträchtigen sollte. Alle Elektronikkomponenten erfüllen die Anforderungen der strengen Normen der Automobilindustrie, sodass auch von dieser Seite her keine frühzeitigen Alterungseffekte auftreten sollten.

Mems empfiehlt, den gasQS flonic jährlich einer Kalibrierungsüberprüfung zu unterziehen. Auf der Grundlage der Anwendungsbedingungen und möglicherweise der Qualitätsrichtlinien des Unternehmens muss jedoch jeder Kunde bestimmen, wann er ein Gerät zur Rekalibrierung einsenden muss.

Am einfachsten erfolgt die Überprüfung mit Methan der Qualität ≥99.5%. Die erhaltenen Messwerte können mit denjenigen des Ausgangstests in der mit dem Gerät mitgelieferten «Kalibrierdokumentation» verglichen werden. Die in den Register 0x0020 bis 0x0025 oder 0x7020 bis 0x7025 ausgegebenen Werte für «Lambda Ratio», «Pressure Ratio» und «Flow Ratio» sollten alle innerhalb eines halben Prozentes den Wert 1 anzeigen. Wenn dies nicht möglich ist, übernimmt Mems gerne diese Aufgabe für ihre Kunden.

Gerne erstellen wir Ihnen eine persönliche Offerte

Florian Krischker

Product Manager gasQS
Telefon: +41 (0)56 481 90 74
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Florian Krischker

Erklärvideo gasQS™ Technologie

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